Dienstag, 3. August 2010

Nach der Leserunde von "Nauraka"


Die Leserunde ist zu Ende und ich gebe zu, es war ein schönes Erlebnis. Dass die Autorin auch mit dabei war, fand ich besonders interessant.
Das Buch ist Uschi Zietsch sehr gut gelungen. "Nauraka" ist quasi eine Kontinuation der "Waldsee Chroniken", aber man kann es auch lesen ohne die Vorgeschichte zu kennen. Auch wenn die Nauraka mich ein bisschen an die Elai von Trudi Canavan erinnert haben, waren sie ein besonders interessantes Volk. Uschi (ja, ich darf die Autorin duzen – musste nur bissl hier angeben) hat sich viel Mühe gegeben um es zu kreieren, sogar die „biologischen“ Einzelheiten wurden nicht vernachlässigt.
Die Geschichte ist auf keinen Fall langweilig, man staunt immer wieder – sei es wegen wunderschönen, traditionellen Tanzen und anderen Gebräuchen der Nauraka oder wegen spannenden Ereignissen.
Was mir besonders gut gefallen hat, war eine Art Spiel der Autorin mit den Lesern: kaum etwas konnte man voraussehen und, falls man schon glaubte es getan zu haben, war das Vorausgesehene doch anders.
Nur eine Sache war ziemlich schwach im Buch und zwar eine Zeitlücke die mit wenigen Sätzen quittiert wurde obwohl in Wirklichkeit ganz viel in den Jahren geschehen ist. Die Folgen sind aber wieder gut präsentiert und ein Leser kann der Autorin das kleine Fauxpas verzeihen.
Um das, was sich auf dem Cover befindet, zu verstehen, muss man das ganze Buch lesen. Und es lohnt sich, das zu tun! :-)

Von mir 5 dicke Lesezeichen!

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